Noble.tv - Deutsch - Ta Ha - Mischary Alafasi
  • Tugenden des Koran


Sura Ta Ha
Scheich / Mischary Alafasi



  • Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

    1. ??-H? .

    2. Wir haben den Qur??n nicht auf dich (als Offenbarung) hinabgesandt, damit du unglücklich bist,

    3. sondern als Erinnerung für denjenigen, der gottes-fürchtig ist,

    4. eine Offenbarung von Demjenigen, Der die Erde und die hohen Himmel erschaffen hat.

    5. Der Allerbarmer ist über dem Thron erhaben .

    6. Ihm geh?rt (alles), was in den Himmeln und was auf der Erde ist und was dazwischen und was unter dem (feuchten) Erdreich ist.

    7. Und wenn du deine Worte laut vernehmbar ?u?erst, gewi? so wei? Er ja das Geheime und was noch verborgener ist.

    8. Allah – es gibt keinen Gott au?er Ihm. Sein sind die sch?nsten Namen.

    9. Ist zu dir die Geschichte M?s?s gekommen?

    10. Als er ein Feuer sah und zu seinen Angeh?rigen sagte: „Bleibt hier. Ich habe ein Feuer wahrgenommen; vielleicht kann ich euch davon ein brennendes Stück Holz bringen oder am Feuer eine Wegweisung finden.“

    11. Als er dort hinkam, wurde ihm zugerufen: „O M?s?!

    12. Gewi?, Ich bin dein Herr, so ziehe deine Schuhe aus. Du befindest dich im geheiligten Tal ?uw?.

    13. Und Ich habe dich erw?hlt. So h?re auf das, was (als Offenbarung) eingegeben wird.

    14. Gewi?, Ich bin Allah. Es gibt keinen Gott au?er Mir. So diene Mir und verrichte das Gebet zu Meinem Gedenken.

    15. Gewi?, die Stunde kommt – Ich hielte sie beinahe (ganz) verborgen –, damit jeder Seele das vergolten wird, worum sie sich bemüht.

    16. So lasse denn nicht denjenigen dich von ihr abhalten, der nicht an sie glaubt und seiner Neigung folgt, sonst würdest du dich ins Verderben stürzen.

    17. Und was ist das da in deiner Rechten, o M?s??“

    18. Er sagte: „Es ist mein Stock, auf den ich mich stütze und mit dem ich für meine Schafe Bl?tter abschlage; und ich gebrauche ihn auch noch zu anderen Zwecken.“

    19. Er sagte: „Wirf ihn hin, o M?s?!“

    20. Er warf ihn hin, und sogleich war er eine Schlange, die sich rasch bewegte.

    21. Er sagte: „Nimm sie, und fürchte dich nicht. Wir werden sie in ihren früheren Zustand zurückbringen.

    22. Und lege deine Hand dicht an deine Seite (, unter dem Oberarm), so kommt sie wei? heraus, jedoch nicht von ?bel befallen. (Nimm dies) als weiteres Zeichen,

    23. auf da? Wir dich etwas von Unseren gr??ten Zeichen sehen lassen.

    24. Geh zu Fir?aun, denn gewi?, er überschreitet das Ma? (an Frevel).“

    25. Er sagte: „Mein Herr, weite mir meine Brust,

    26. und mache mir meine Angelegenheit leicht.

    27. Und l?se den Knoten in meiner Zunge,

    28. so da? sie meine Worte verstehen.

    29. Und bestelle mir von meinen Angeh?rigen einen, der (die Last) mittr?gt,

    30. H?r?n, meinen Bruder.

    31. Festige durch ihn meine St?rke,

    32. und lasse ihn an meiner Angelegenheit teilhaben,

    33. damit wir Dich h?ufig preisen

    34. und Deiner h?ufig gedenken.

    35. Gewi?, Du siehst uns wohl.“

    36. Er sagte: „Deine Bitte ist dir ja gew?hrt, o M?s?!

    37. Und Wir erwiesen dir bereits ein anderes Mal eine Wohltat,

    38. als Wir deiner Mutter eingaben, was (als Weisung) eingegeben werden sollte:

    39. ‚Wirf ihn in den Kasten und wirf ihn ins Wasser , und das Wasser soll ihn ans Ufer setzen, so da? ihn ein Feind von Mir und ein Feind von ihm aufnimmt.‘ Und Ich habe auf dich Liebe von Mir gelegt – und damit du vor Meinem Auge aufgezogen würdest.

    40. Als deine Schwester hinging und sagte: ‚Soll ich euch auf jemanden hinweisen, der ihn betreuen würde?‘ So gaben Wir dich deiner Mutter wieder, damit sie frohen Mutes und nicht traurig sei. Und du t?tetest eine Seele, und da erretteten Wir dich aus dem Kummer, und Wir unterzogen dich einer harten Prüfung. So verweiltest du jahrelang unter den Leuten von Madyan. Hierauf kamst du zu einer vorausbestimmten Zeit, o M?s?.

    41. Und Ich habe dich für Mich auserw?hlt .

    42. Geh, du und dein Bruder, mit Meinen Zeichen, und la?t nicht nach in Meinem Gedenken.

    43. Geht zu Fir?aun, denn er lehnt sich auf.

    44. Und so redet mit ihm in sanften Worten, auf da? er bedenken oder sich fürchten m?ge .“

    45. Sie sagten: „Unser Herr, gewi?, wir fürchten, da? er übereilig gegen uns vorgeht oder da? er das Ma? überschreitet.“

    46. Er sagte: „Fürchtet euch nicht. Ich bin gewi? mit euch, Ich h?re und Ich sehe (, was geschieht).

    47. So kommt denn zu ihm und sagt: ‚Wir beide sind Ge-sandte deines Herrn. Lasse die Kinder Isr???ls mit uns gehen, und strafe sie nicht. Wir sind ja mit einem Zeichen von deinem Herrn zu dir gekommen. Und Friede sei auf demjenigen, der der Rechtleitung folgt.

    48. Uns ist ja (als Offenbarung) eingegeben worden, da? die Strafe denjenigen überkommt, der (die Botschaft) für Lüge erkl?rt und sich abkehrt‘.“

    49. Er sagte: „Wer ist denn euer beider Herr, o M?s??“

    50. Er sagte: „Unser Herr ist derjenige, der allem seine Natur gegeben und (es) hierauf rechtgeleitet hat.“

    51. Er sagte: „Wie steht es denn mit den früheren Geschlechtern ?“

    52. Er sagte: „Das Wissen um sie ist bei meinem Herrn in einem Buch. Mein Herr irrt nicht, noch vergi?t Er.“

    53. (Er ist es,) Der euch die Erde zu einer Lagerstatt ge-macht und für euch auf ihr Wege sich hinziehen und vom Himmel Wasser herabkommen l??t, womit Wir dann Arten verschiedener Gew?chse hervorbringen.

    54. E?t und weidet euer Vieh. Darin sind wahrlich Zeichen für Leute von Verstand.

    55. Aus ihr haben Wir euch erschaffen, und in sie bringen Wir euch zurück, und aus ihr bringen Wir euch ein anderes Mal hervor.

    56. Und Wir zeigten ihm ja Unsere Zeichen alle, aber er erkl?rte (sie) für Lüge und weigerte sich.

    57. Er sagte: „Bist du zu uns gekommen, um uns aus unse-rem Land mit deiner Zauberei zu vertreiben, o M?s??

    58. Aber wir werden dir ganz gewi? Zauberei gleicher Art bringen. So setze zwischen uns und dir eine Verabredung(szeit) fest, die weder wir noch du ver-fehlen werden, an einem Ort, der (uns allen) glei-cherma?en recht ist .“

    59. Er sagte: „Eure Verabredung(szeit) soll der Tag des Schmuckfestes sein, und die Menschen sollen am hellen Morgen versammelt werden.“

    60. Und so kehrte sich Fir?aun ab, und dann nahm er seine ganze List zusammen. Hierauf kam er.

    61. M?s? sagte zu ihnen: „Wehe euch! Ersinnt gegen Allah keine Lüge, sonst vertilgt Er euch durch eine Strafe. Entt?uscht wird ja, wer Lügen ersinnt.“

    62. Da stritten sie untereinander über ihre Angelegenheit und führten insgeheim vertrauliche Gespr?che.

    63. Sie sagten: „Diese beiden sind wahrlich nur Zauberer, die euch aus eurem Land mit ihrem Zauber vertreiben und eure vorbildliche Lebensweise beseitigen wollen.

    64. So einigt euch auf eure List, hierauf kommt in Reihen . Und wohl ergehen wird es ja heute demjenigen, der die Oberhand gewinnt.“

    65. Sie sagten: „O M?s?, entweder wirfst du, oder wir werden es sein, die zuerst werfen.“

    66. Er sagte: „Nein! Vielmehr werft ihr (zuerst).“ Und sogleich kamen ihm ihre Stricke und St?cke durch ihre Zauberei so vor, als ob sie sich rasch bewegten.

    67. Und er, M?s?, empfand Furcht in seiner Seele.

    68. Wir sagten: „Fürchte dich nicht; du, ja gewi? du, wirst die Oberhand gewinnen.

    69. Wirf hin, was in deiner Rechten ist, so verschlingt es das, was sie gemacht haben. Was sie gemacht haben, ist nur die List eines Zauberers, und dem Zauberer wird es nicht wohl ergehen, wohin er auch kommen mag .“

    70. Da warfen sich die Zauberer ehrerbietig nieder. Sie sagten: „Wir glauben an den Herrn H?r?ns und M?s?s.“

    71. Er (Fir?aun) sagte: „Ihr glaubt an ihn , bevor ich es euch erlaube? Er ist wahrlich euer ?ltester , der euch die Zauberei gelehrt hat. So werde ich ganz gewi? eure H?nde und eure Fü?e wechselseitig abhacken und euch ganz gewi? an Palmst?mmen kreuzigen (lassen). Und ihr werdet ganz gewi? erfahren, wer von uns strenger im Strafen und best?ndiger ist.“

    72. Sie sagten: „Wir werden dich nicht dem vorziehen, was an klaren Beweisen zu uns gekommen ist, und (vor) Demjenigen, Der uns erschaffen hat. So entscheide, was du entscheiden magst; du entscheidest nur über dieses irdische Leben.

    73. Wir glauben an unseren Herrn, damit Er uns unsere Verfehlungen vergebe und (auch) die Zauberei, zu der du uns gezwungen hast. Allah ist besser und be-st?ndiger.“

    74. Gewi?, wer zu seinem Herrn als ?belt?ter kommt, für den gibt es die H?lle; darin wird er weder sterben noch leben.

    75. Wer zu Ihm als Gl?ubiger kommt, der rechtschaffene Werke getan hat, für jene gibt es die h?chsten Rangstufen,

    76. die G?rten Edens , durcheilt von B?chen ; ewig darin zu bleiben. Das ist der Lohn desjenigen, der sich l?utert.

    77. Und Wir gaben M?s? ja (als Offenbarung) ein: „Zieh bei Nacht mit Meinen Dienern fort und schlage ihnen einen trockenen Weg durch das Meer; du befürchtest weder, eingeholt zu werden, noch hast du Angst .“

    78. Da verfolgte sie Fir?aun mit seinen Heerscharen, und es überdeckte sie vom Meer, was sie überdeckte.

    79. Fir?aun hatte sein Volk in die Irre geführt und nicht rechtgeleitet.

    80. O Kinder Isr???ls, Wir retteten euch ja vor eurem Feind, verabredeten Uns mit euch auf der rechten Seite des Berges und sandten das Manna und die Wachteln auf euch hinab:

    81. „E?t von den guten Dingen, mit denen Wir euch ver-sorgt haben, und lehnt euch dabei nicht (durch Un-dankbarkeit) auf, sonst bricht Mein Zorn über euch herein; denn derjenige, über den Mein Zorn hereinbricht, wird sicherlich stürzen.

    82. Und Ich bin wahrlich Allvergebend für denjenigen, der bereut und glaubt und rechtschaffen handelt und sich hierauf rechtleiten l??t.“

    83. „Und was hat dich veranla?t, von deinem Volk fort-zueilen, o M?s??“

    84. Er sagte: „Sie folgen mir doch auf der Spur. Und ich bin zu Dir geeilt, mein Herr, damit Du (mit mir) zufrieden seiest.“

    85. Er sagte: „Wir haben dein Volk der Versuchung ausgesetzt, nachdem du (weggegangen) warst, und der S?mir? hat sie in die Irre geführt.“

    86. Da kam M?s? zu seinem Volk zornig und bekümmert zurück. Er sagte: „O mein Volk, hat euch euer Herr nicht ein sch?nes Versprechen gegeben? Dauerte es euch mit dem Bund zu lange, oder wolltet ihr, da? Zorn von eurem Herrn über euch hereinbricht, so da? ihr die Vereinbarung mit mir gebrochen habt?“

    87. Sie sagten: „Wir haben die Vereinbarung mit dir nicht aus unserem (eigenen) Willen gebrochen, sondern wir trugen (ganze) Lasten von den Schmucksachen des Volkes, und dann haben wir sie geworfen , und ebenso hat der S?mir? (welche) hineingelegt.

    88. So brachte er ihnen ein Kalb hervor als Leib, das bl?kte. Sie sagten: ‚Das ist euer Gott und der Gott M?s?s, aber er hat (es) vergessen‘.“

    89. Sehen sie denn nicht, da? er ihnen kein Wort erwidert und ihnen weder Schaden noch Nutzen zu bringen vermag?

    90. H?r?n hatte ihnen ja bereits zuvor gesagt: „O mein Volk, ihr seid damit nur der Versuchung ausgesetzt worden. Gewi?, euer Herr ist der Allerbarmer; so folgt mir und gehorcht meinem Befehl.“

    91. Sie sagten: „Wir werden nicht davon ablassen, uns seiner Andacht hinzugeben, bis M?s? zu uns zurück-kehrt.“

    92. Er (M?s?) sagte: „O H?r?n, was hat dich, als du sie irregehen sahst, davon abgehalten,

    93. mir zu folgen? Hast du dich denn meinem Befehl widersetzt? “

    94. Er sagte: „O Sohn meiner Mutter, pack mich nicht am Bart und nicht am Kopf. Ich fürchtete, du würdest sagen: ‚Du hast unter den Kindern Isr???ls Zwietracht gestiftet und mein Wort nicht beachtet‘ .“

    95. Er sagte: „Doch was ist mit dir, o S?mir??“

    96. Er sagte: „Ich gewahrte, was sie nicht gewahrten, und so fa?te ich eine Handvoll (Erde) von der Spur des Gesandten und warf sie dann hin (ins Feuer ). So habe ich es mir selbst eingeredet.“

    97. Er sagte: „Geh weg! Es ist dir im Leben beschieden, zu sagen: ‚Berührt mich nicht!‘ Und du hast eine Verabredung, die dir nicht gebrochen wird. Und schau auf deinen Gott, dessen Andacht du dich dauernd hingegeben hast. Wir werden ihn ganz gewi? verbrennen, und hierauf werden wir ihn ganz gewi? in das gro?e Gew?sser streuen.

    98. Euer Gott ist allein Allah, au?er Dem es keinen Gott gibt. Er umfa?t alles mit (Seinem) Wissen.“

    99. Auf diese Weise erz?hlen Wir dir (einiges) von den Berichten dessen, was früher geschah. Und Wir haben dir ja von Uns aus eine Ermahnung gegeben.

    100. Wer sich davon abwendet, der wird am Tag der Auferstehung eine (drückende) Last tragen,

    101. ewig darin zu bleiben. Wie b?se wird (dies) für sie am Tag der Auferstehung als Last sein!

    102. Am Tag, da ins Horn geblasen wird und Wir die ?belt?ter als Leute mit blauen Augen versammeln.

    103. Sie flüstern einander zu: „Ihr habt nur zehn (N?chte) verweilt.“

    104. Wir wissen sehr wohl, was sie sagen, wenn der Vor-bildlichste von ihnen in seinem Verhalten sagen wird: „Ihr habt nur einen Tag verweilt.“

    105. Sie fragen dich nach den Bergen. Sag: Mein Herr wird sie wie Staub zerstreuen

    106. und sie dann als leere Ebene zurücklassen,

    107. worauf du weder eine Vertiefung noch Erhebung siehst.

    108. An jenem Tag folgen sie dem Rufer, bei dem es nichts Krummes gibt; die Stimmen senken sich in Demut vor dem Allerbarmer, so da? du nichts h?rst au?er Flü-stern .

    109. An jenem Tag nützt die Fürsprache nicht, au?er durch denjenigen, dem es der Allerbarmer erlaubt und mit des-sen Worten Er zufrieden ist.

    110. Er wei?, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt, sie aber umfassen es nicht mit (ihrem) Wissen.

    111. Demütig werden sich die Gesichter vor dem Lebendigen und Best?ndigen senken. Und wirklich entt?uscht wird, wer (als Last begangenes) Unrecht tr?gt.

    112. Wer aber etwas an rechtschaffenen Werken tut und dabei gl?ubig ist, der wird kein Unrecht und keine (Lohn)minderung befürchten.

    113. Und so haben Wir ihn als einen arabischen Qur??n hinabgesandt. Und Wir haben darin verschiedene Androhungen dargelegt, auf da? sie gottesfürchtig werden m?gen oder er bei ihnen Gedenken (Allahs) hervorrufe.

    114. Erhaben ist Allah, der K?nig, der Wahre! Und übereile dich nicht mit dem Qur??n, bevor dir seine Of-fenbarung vollst?ndig eingegeben worden ist. Und sag: Mein Herr, lasse mich an Wissen zunehmen.

    115. Und Wir hatten bereits zuvor ?dam eine Verpflichtung auferlegt. Aber er verga? (sie), und Wir fanden bei ihm keine Entschlossenheit.

    116. Und als Wir zu den Engeln sagten: „Werft euch vor ?dam nieder.“ Da warfen sie sich nieder, au?er Ibl?s. Er weigerte sich.

    117. Da sagten Wir: „O ?dam, dieser (da) ist dir und deiner Gattin gewi? ein Feind. Da? er euch beide ja nicht aus dem (Paradies)garten vertreibt! Sonst wirst du unglücklich sein.

    118. Gewi?, es ist dir gew?hrt, da? du darin weder hungerst noch nackt bist,

    119. und da? du darin weder dürstest noch Sonnenhitze erleidest.“

    120. Aber da flüsterte ihm der Satan ein und sagte: „O ?dam, soll ich dich auf den Baum der Ewigkeit hinweisen und auf eine Herrschaft, die nicht vergeht?“

    121. So a?en sie beide davon, und da zeigte sich ihnen ihre Bl??e offenkundig, und sie begannen, Bl?tter des (Paradies)gartens auf sich zusammenzuheften. So widersetzte ?dam sich seinem Herrn, und da fiel er in Verirrung.

    122. Hierauf erw?hlte ihn sein Herr, und so wandte Er Sich ihm Reue-Annehmend zu und leitete (ihn) recht.

    123. Er sagte: „Geht alle fort von ihm. Einige von euch seien des anderen Feind. Doch wenn dann von Mir Rechtleitung zu euch kommt, dann wird derjenige, der Meiner Rechtleitung folgt, nicht irregehen und nicht unglücklich sein.

    124. Wer sich aber von Meiner Ermahnung abwendet, der wird ein beengtes Leben führen, und Wir werden ihn am Tag der Auferstehung blind (zu den anderen) versammeln.

    125. Er wird sagen: „Mein Herr, warum hast Du mich blind (zu den anderen) versammelt, wo ich doch sehen konnte?“

    126. Er sagt: „So sind auch zu dir Unsere Zeichen ge-kommen , und doch hast du sie vergessen. Ebenso wirst du heute vergessen.“

    127. So vergelten Wir demjenigen, der ma?los ist und nicht an die Zeichen seines Herrn glaubt. Die Strafe des Jenseits ist wahrlich strenger und nachhaltiger.

    128. Ist ihnen denn nicht deutlich geworden, wie viele Geschlechter Wir vor ihnen vernichtet haben, in deren Wohnorten sie (nun) umhergehen? Darin sind wahrlich Zeichen für Leute von Verstand.

    129. Wenn es nicht ein schon früher ergangenes Wort von deinem Herrn und eine festgesetzte Frist g?be, w?re (die sofortige Strafe) fürwahr unabwendbar.

    130. So ertrage standhaft, was sie sagen, und lobpreise deinen Herrn vor dem Aufgang der Sonne und vor ih-rem Untergang, und zu (verschiedenen) Stunden der Nacht preise (Ihn) und (ebenso) an den Enden des Tages, auf da? du zufrieden sein m?gest.

    131. Und richte nur nicht deine Augen auf das, was Wir manchen von ihnen paarweise als Nie?brauch gew?hren – den Glanz des diesseitigen Lebens –, um sie darin der Versuchung auszusetzen. Die Versorgung deines Herrn ist besser und best?ndiger.

    132. Und befiehl deinen Angeh?rigen, das Gebet (zu verrichten), und sei beharrlich darin. Wir fordern keine Versorgung von dir; Wir versorgen dich. Und das (gute) Ende geh?rt der Gottesfurcht.

    133. Und sie sagen: „Wenn er uns doch ein Zeichen von sei-nem Herrn bringen würde!“ Ist nicht zu ihnen der klare Beweis dessen gekommen, was auf den früheren Bl?ttern steht?

    134. H?tten Wir sie vor ihm durch eine Strafe vernichtet, h?tten sie fürwahr gesagt: „Unser Herr, h?ttest Du doch einen Gesandten zu uns gesandt, so da? wir Deinen Zeichen h?tten folgen k?nnen, bevor wir erniedrigt und in Schande gestürzt würden!“

    135. Sag: Jeder wartet ab; so wartet auch (ihr) ab. Dann werdet ihr (noch) erfahren, wer die Leute des ebenen Weges sind und wer rechtgeleitet ist.

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