Noble.tv - Deutsch - Die Erzählung (Al-Qasas) - Saud Alschureim
  • Tugenden des Koran


Sura Die Erzählung (Al-Qasas)
Scheich / Saud Alschureim



  • Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

    1. ??-S?n-M?m .

    2. Dies sind die Zeichen des deutlichen Buches.

    3. Wir verlesen dir von der Kunde über M?s? und Fir?aun der Wahrheit entsprechend, für Leute, die glau-ben.

    4. Gewi?, Fir?aun zeigte sich überheblich im Land und machte seine Bewohner zu Lagern, von denen er einen Teil unterdrückte, indem er ihre S?hne abschlachtete und (nur) ihre Frauen am Leben lie?. Gewi?, er geh?rte zu den Unheilstiftern.

    5. Wir aber wollten denjenigen, die im Land unterdrückt wurden, eine Wohltat erweisen und sie zu Vorbildern machen und zu Erben machen,

    6. ihnen eine feste Stellung im Land verleihen und Fir?aun, H?m?n und deren Heerscharen durch sie das erfahren lassen, wovor sie sich immer vorzusehen suchten .

    7. Und Wir gaben der Mutter M?s?s ein: „Stille ihn. Und wenn du um ihn fürchtest, dann setze ihn in das Wasser und fürchte dich nicht und sei nicht traurig. Wir werden ihn dir zurückbringen und ihn zu einem der Gesandten machen.“

    8. Da lasen ihn die Angeh?rigen Fir?auns auf, damit er ihnen zum Feind und (Grund zum) Kummer werde. Ge-wi?, Fir?aun, H?m?n und deren Heerscharen pflegten verfehlt zu handeln.

    9. Die Frau Fir?auns sagte: „(Er wird) für mich und dich ein Grund zur Freude sein. T?tet ihn nicht. Vielleicht nützt er uns oder wir nehmen ihn als Kind an.“ Dabei merkten sie nicht (, was sie taten).

    10. Und das Herz der Mutter M?s?s wurde leer . Beinahe h?tte sie ihn fürwahr offen bekanntgegeben, wenn Wir nicht ihr Herz gest?rkt h?tten, damit sie zu den Gl?ubigen geh?re.

    11. Und sie sagte zu seiner Schwester: „Folge seiner Spur.“ Sie beobachtete ihn von fern, ohne da? sie merkten.

    12. Nun hatten Wir ihm zuvor die Ammenbrüste verwehrt. Da sagte sie: „Soll ich euch auf Hausleute hinweisen, die ihn für euch betreuen und ihm aufrichtig zugetan sein würden?“

    13. So brachten Wir ihn zu seiner Mutter zurück, damit sie frohen Mutes und nicht mehr traurig sei und damit sie wissen sollte, da? Allahs Versprechen wahr ist. Aber die meisten von ihnen wissen nicht.

    14. Und als er seine Vollreife und sein Ebenma? erlangt hatte, gaben Wir ihm Urteil(skraft) und Wissen. So vergelten Wir den Gutes Tuenden.

    15. Und er betrat die Stadt zu einer Zeit, als ihre Bewohner unachtsam waren. Da fand er darin zwei M?nner, die miteinander k?mpften, der eine war von seinem (eigenen) Lager, der andere von seinen Feinden. Da rief ihn derjenige, der von seinem Lager war, zu Hilfe gegen denjenigen, der von den Feinden war. Dann schlug ihn M?s? mit der Faust und brachte ihn so um. Er sagte: „Das geh?rt zum Werk des Satans. Gewi?, er ist ein deutlicher Feind, der in die Irre führt.“

    16. Er sagte: „Mein Herr, ich habe mir selbst Unrecht zugefügt; so vergib mir.“ Da vergab Er ihm, denn Er ist ja der Allvergebende und Barmherzige.

    17. Er sagte: „Mein Herr, darum, da? Du mir Gunst er-wiesen hast, werde ich den ?belt?tern nicht mehr Beistand leisten.“

    18. Am Morgen war er in der Stadt furchtsam und hielt (immer wieder) Ausschau. Auf einmal schrie derjenige, der ihn am Tag zuvor um Hilfe gebeten hatte, zu ihm um Beistand. M?s? sagte zu ihm: „Du bist offenkundig einer, der wahrlich (zu Gewalttaten) verleitet .“

    19. Als er nun mit Gewalt denjenigen packen wollte, der ihrer beider Feind war, sagte dieser: „O M?s?, willst du denn mich t?ten, wie du gestern eine (Menschen)seele get?tet hast? Du willst ja nur ein Gewaltt?ter im Land sein, und du willst nicht zu den Heilstiftern geh?ren.“

    20. Und es kam ein Mann vom ?u?ersten Ende der Stadt gelaufen. Er sagte: „O M?s?, die führende Schar ber?t über dich, um dich zu t?ten. So geh fort, gewi?, ich geh?re zu denjenigen, die dir guten Rat geben.“

    21. So ging er furchtsam aus ihr fort und hielt (immer wieder) Ausschau. Er sagte: „Mein Herr, errette mich von dem ungerechten Volk.“

    22. Und als er sich Madyan zuwandte, sagte er: „Vielleicht wird mein Herr mich den rechten Weg leiten.“

    23. Als er nun zum Wasser von Madyan kam, fand er dort eine (ganze) Gemeinschaft von Menschen, die (ihr Vieh) tr?nkten. Und er fand au?er ihnen zwei Frauen, die (ihre Tiere) fernhielten. Er sagte: „Was ist mit euch beiden?“ Sie sagten: „Wir tr?nken (unsere Tiere) nicht, bis die Hirten (ihr Vieh) weggetrieben haben. Und unser Vater ist ein hochbetagter Greis.“

    24. Da tr?nkte er ihnen (ihre Tiere). Hierauf zog er sich zurück in den Schatten und sagte: „Mein Herr, ich bin dessen bedürftig, was Du auch immer an Gutem zu mir herabsendest.“

    25. Da kam die eine von den beiden zu ihm, indem sie versch?mt einherging. Sie sagte: „Mein Vater ruft dich, um dir den Lohn dafür zu entrichten, da? du uns (die Tiere) getr?nkt hast.“ Nachdem er zu ihm gekommen war und ihm die Geschichte berichtet hatte, sagte er: „Fürchte dich nicht; du bist dem ungerechten Volk entkommen.“

    26. Die eine von den beiden sagte: „O mein lieber Vater, nimm ihn in Dienst, denn der Beste, den du in Dienst nehmen kannst, ist der Starke und Vertrauenswürdige.“

    27. Er sagte: „Ich will dich mit einer dieser meiner beiden T?chter verheiraten unter der Bedingung, da? du acht Jahre in meinen Dienst trittst. Wenn du sie aber auf zehn vollmachst, so steht es bei dir. Ich will dir keine H?rte auferlegen. Du wirst mich, wenn Allah will, als einen der Rechtschaffenen finden.“

    28. Er sagte: „Dies sei zwischen mir und dir (abgemacht). Welche der beiden Fristen ich auch erfülle, so darf es keine Bedr?ngnis gegen mich geben. Und Allah ist Sachwalter über das, was wir (hier) sagen.“

    29. Als M?s? die Frist erfüllt hatte und mit seinen Ange-h?rigen fortzog, nahm er auf der Seite des Berges ein Feuer wahr. Er sagte zu seinen Angeh?rigen: „Bleibt hier. Ich habe ein Feuer wahrgenommen; vielleicht kann ich euch davon eine Nachricht oder ein Stück brennendes Holz aus dem Feuer bringen, auf da? ihr euch (daran) w?rmen k?nnt.“

    30. Als er dort ankam, wurde ihm vom rechten Ufer des Tales im gesegneten Fleck (Land) aus dem Baum zu-gerufen: „O M?s?, gewi?, Ich bin Allah, der Herr der Weltenbewohner .“

    31. Und: „Wirf deinen Stock hin.“ Doch als er sah, da? er sich hin und her bewegte, als w?re er eine flinke Schlange , kehrte er den Rücken und wandte sich nicht mehr um. – „O M?s?, komm her und fürchte dich nicht, denn du sollst zu denjenigen geh?ren, die in Sicherheit sind.

    32. (Und) stecke die Hand in deinen Brustschlitz, so kommt sie wei?, jedoch nicht von ?bel befallen, heraus. – Und zieh deinen Arm an dich gegen den Schreck . – Dies sind zwei Beweise von deinem Herrn, (gerichtet) an Fir?aun und seine führende Schar. Gewi?, sie sind ein Volk von Frevlern.“

    33. Er sagte: „Mein Herr, ich habe eine (Menschen)seele von ihnen get?tet, und so fürchte ich, da? sie mich t?ten.

    34. Auch hat mein Bruder H?r?n eine redegewandtere Zunge. So sende ihn mit mir zur Unterstützung, mich zu best?tigen, denn ich fürchte, da? sie mich der Lüge bezichtigen.“

    35. Er sagte: „Wir werden deinen Arm durch deinen Bruder festigen und euch beiden eine Erm?chtigung erteilen, so da? sie nicht zu euch gelangen (k?nnen). Mit Unseren Zeichen werdet ihr und diejenigen, die euch folgen, Sieger sein.“

    36. Als nun M?s? mit Unseren Zeichen als klare Beweise kam, sagten sie: „Das ist nur ersonnene Zauberei. Und wir haben so etwas bei unseren Vorv?tern nicht geh?rt.“

    37. M?s? sagte: „Mein Herr wei? besser, wer von Ihm her die Rechtleitung bringt und wem die letztendliche Wohnst?tte geh?ren wird. Gewi?, den Ungerechten wird es nicht wohl ergehen.“

    38. Und Fir?aun sagte: „O ihr führende Schar, keinen anderen Gott wei? ich für euch als mich (selbst). So entfache mir, o H?m?n, einen Brand auf Lehm, und mache mir einen Hochbau, auf da? ich zum Gott M?s?s emporsteige . Ich glaube fürwahr, da? er zu den Lügnern geh?rt.“

    39. Er und seine Heerscharen verhielten sich ohne Recht hochmütig auf der Erde und glaubten, da? sie (dereinst) nicht zu Uns zurückgebracht würden.

    40. Da ergriffen Wir ihn und seine Heerscharen und warfen sie dann in das gro?e Gew?sser. So schau, wie das Ende der Ungerechten war.

    41. Und Wir machten sie zu Anführern , die zum (H?llen)feuer einladen. Und am Tag der Auferstehung wird ihnen keine Hilfe zuteil werden.

    42. Und Wir lie?en ihnen einen Fluch im Diesseits nach-folgen, und am Tag der Auferstehung werden sie zu den Verabscheuten geh?ren.

    43. Und Wir gaben ja M?s? die Schrift –, nachdem Wir die früheren Geschlechter vernichteten, – als einsichtbringende Zeichen für die Menschen und als Rechtleitung und Barmherzigkeit, auf da? sie bedenken m?gen.

    44. Du warst nicht auf der westlichen Seite , als Wir M?s? die Angelegenheit auftrugen, und du warst nicht zugegen .

    45. Wir aber lie?en Geschlechter entstehen, und es war ihnen ein langes Leben beschieden. Und du hattest dich nicht unter den Leuten von Madyan niedergelassen, um ihnen Unsere Zeichen zu verlesen. Wir aber entsandten immer wieder (Propheten).

    46. Und du warst nicht auf der Seite des Berges, als Wir zuriefen. Aber (die Offenbarung ist) als Barmherzigkeit von deinem Herrn (zu dir gekommen), damit du Leute warnst, zu denen noch kein Warner vor dir gekommen ist, auf da? sie bedenken m?gen.

    47. (H?tten Wir dich nicht entsandt), würden sie sagen, wenn sie ein Unglück trifft wegen dessen, was ihre H?nde vorausgeschickt haben: „Unser Herr, h?ttest Du doch einen Gesandten zu uns gesandt, so da? wir Deinen Zeichen h?tten folgen k?nnen und zu den Gl?ubigen h?tten geh?ren k?nnen!“

    48. Als nun die Wahrheit von Uns her zu ihnen kam, sagten sie: „W?re ihm doch das gleiche gegeben worden, was M?s? gegeben wurde!“ Haben sie denn nicht das verleugnet, was zuvor M?s? gegeben wurde? Sie sagen: „Zwei Zauberwerke , die einander beistehen.“ Und sie sagen: „Wir verleugnen sie alle (beide).“

    49. Sag: Bringt doch eine Schrift von Allah bei, die eine bessere Rechtleitung enth?lt als diese beiden, so will ich ihr folgen, wenn ihr wahrhaftig seid.

    50. Wenn sie nicht auf dich h?ren, so wisse, da? sie nur ihren Neigungen folgen. Und wer ist weiter abgeirrt als jemand, der seiner Neigung folgt ohne Rechtleitung von Allah. Gewi?, Allah leitet das ungerechte Volk nicht recht.

    51. Und Wir haben ihnen ja das Wort aufeinanderfolgend übermittelt , auf da? sie bedenken m?gen.

    52. Diejenigen, denen Wir vor ihm die Schrift gaben, glauben an ihn.

    53. Und wenn er ihnen verlesen wird, sagen sie: „Wir glauben an ihn. Gewi?, es ist die Wahrheit von unserem Herrn. Wir waren ja schon vor ihm (Allah) ergeben .“

    54. Diese erhalten ihren Lohn zweimal dafür, da? sie standhaft waren. Und sie wehren mit dem Guten das B?se ab und geben von dem aus, womit Wir sie versorgt haben.

    55. Und wenn sie unbedachte Rede h?ren, wenden sie sich davon ab und sagen: „Wir haben unsere Taten und ihr habt eure Taten (zu verantworten). Friede sei auf euch! Wir trachten nicht nach (dem Umgang mit) den Toren.“

    56. Gewi?, du kannst nicht rechtleiten, wen du gern (rechtgeleitet sehen) m?chtest. Allah aber leitet recht, wen Er will. Er kennt sehr wohl die Rechtgeleiteten.

    57. Und sie sagen: „Wenn wir der Rechtleitung mit dir folgen, werden wir von unserem Land fortgerissen.“ Haben Wir ihnen denn nicht eine feste Stellung in einem sicheren geschützten Bezirk verliehen, zu dem die Früchte jeder Art zusammengetragen werden als Versorgung von Uns aus? Aber die meisten von ihnen wissen nicht.

    58. Und wie (so) manche Stadt, die sich übermütig ihres Lebensunterhaltes erfreute, haben Wir vernichtet! Da sind nun ihre Wohnorte, die nach ihnen nicht mehr bewohnt wurden , bis auf wenige . Und Wir sind es, die Erben (all dessen) geworden sind.

    59. Und dein Herr h?tte nimmer die St?dte vernichtet, bevor Er nicht in ihrem Mittelpunkt einen Gesandten h?tte erstehen lassen, der ihnen Unsere Zeichen verliest. Und Wir h?tten die St?dte nimmer vernichtet, wenn ihre Bewohner nicht ungerecht gewesen w?ren.

    60. Und was immer euch gegeben geworden ist, ist Genu? und Schmuck des diesseitigen Lebens. Was aber bei Allah ist, ist besser und best?ndiger. Begreift ihr denn nicht?

    61. Ist denn einer, dem Wir ein sch?nes Versprechen ge-geben haben und der es auch vorfinden wird, einem gleich, den Wir den Genu? des diesseitigen Lebens genie?en lassen, der hierauf aber am Tag der Auf-erstehung zu den Vorgeführten geh?ren wird?

    62. Und am Tag, da Er ihnen zuruft und sagt: „Wo sind (nun) Meine Teilhaber, die ihr stets angegeben habt?“

    63. Diejenigen, gegen die sich das Wort bewahrheitet hat, sagen: „Unser Herr, diese, die wir in Verirrung haben fallen lassen, haben wir (nur) in Verirrung fallen lassen, wie wir selbst in Verirrung gefallen waren. (Von ihnen) sagen wir uns vor Dir los. Nicht uns dienten sie ja.“

    64. Und es wird gesagt werden: „Ruft eure Teilhaber.“ Sie werden sie anrufen, aber sie werden ihnen nicht antworten. Und sie werden die Strafe sehen . Wenn sie sich h?tten rechtleiten lassen (, w?ren sie gerettet gewesen) .

    65. Und am Tag, da Er ihnen zurufen wird und sagt: „Was habt ihr den Gesandten geantwortet?“

    66. Ihren Blicken werden an jenem Tag die Beweise entzogen sein, und so fragen sie sich nicht mehr gegenseitig.

    67. Was aber jemanden angeht, der bereut und glaubt und rechtschaffen handelt, der wird vielleicht zu denjenigen geh?ren, denen es wohl ergeht.

    68. Und dein Herr erschafft, was Er will, und w?hlt. Ihnen aber steht es nicht zu, zu w?hlen . Preis sei Allah! Erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen.

    69. Und dein Herr wei?, was ihre Brüste verhehlen und was sie offenlegen.

    70. Und Er ist Allah. Es gibt keinen Gott au?er Ihm. (Alles) Lob geh?rt Ihm in der diesseitigen und in der jenseitigen Welt! Ihm geh?rt das Urteil , und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht.

    71. Sag: Was meint ihr, wenn Allah auf euch die Nacht als Dauerzustand legen würde bis zum Tag der Auf-erstehung, wer w?re (dann) Gott au?er Allah, Der euch Licht bringen würde? Wollt ihr denn nicht h?ren?

    72. Sag: Was meint ihr, wenn Allah auf euch den Tag als Dauerzustand legen würde bis zum Tag der Auf-erstehung, wer w?re (dann) Gott au?er Allah, Der euch eine Nacht bringen würde, in der ihr ruht? Wollt ihr denn nicht einsichtig sein?

    73. In Seiner Barmherzigkeit hat Er euch die Nacht und den Tag gemacht, damit ihr darin ruht und damit ihr (auch) nach etwas von Seiner Huld trachtet, und auf da? ihr dankbar sein m?get.

    74. Und am Tag, da Er ihnen zurufen wird und dann sagt: „Wo sind denn Meine Teilhaber, die ihr stets angegeben habt?“

    75. Und Wir nehmen aus jeder Gemeinschaft einen Zeugen heraus, und da sagen Wir: „Bringt euren Beweis vor.“ Dann werden sie wissen, da? die Wahrheit Allah geh?rt. Und entschwunden wird ihnen sein, was sie zu ersinnen pflegten.

    76. Gewi?, Q?r?n geh?rte zum Volk M?s?s, doch unter-drückte er sie. Und Wir gaben ihm solche Sch?tze, da? deren Schlüssel wahrlich eine schwere Last für eine (ganze) Schar kr?ftiger M?nner gewesen w?ren. Als sein Volk zu ihm sagte: „Sei nicht (übermütig) froh, denn Allah liebt nicht diejenigen (Unterdrücker), die (zu übermütig) froh sind,

    77. sondern trachte mit dem, was Allah dir gegeben hat, nach der jenseitigen Wohnst?tte, vergi? aber auch nicht deinen Anteil am Diesseits. Und tu Gutes, so wie Allah dir Gutes getan hat. Und trachte nicht nach Unheil auf der Erde, denn Allah liebt nicht die Unheilstifter.“

    78. Er sagte: „Es ist mir nur gegeben worden aufgrund von Wissen, das ich besitze.“ Wu?te er denn nicht, da? Allah bereits vor ihm solche Geschlechter vernichtet hatte, die eine st?rkere Kraft als er besa?en und eine gr??ere Ansammlung (an Helfern) hatten? Und die ?belt?ter werden nicht nach ihren Sünden befragt .

    79. Und so trat er zu seinem Volk in seinem Schmuck heraus. Diejenigen, die das diesseitige Leben begehrten, sagten: „O h?tten doch (auch) wir das gleiche wie das, was Q?r?n gegeben worden ist! Er hat wahrlich gewaltiges Glück.“

    80. Aber diejenigen, denen das Wissen gegeben worden war, sagten: „Wehe euch! Allahs Belohnung ist besser für jemanden, der glaubt und rechtschaffen handelt.“ Aber es wird nur den Standhaften dargeboten.

    81. Da lie?en Wir mit ihm und mit seiner Wohnst?tte die Erde versinken. Und da hatte er weder eine Schar, die ihm vor Allah half, noch konnte er sich selbst helfen.

    82. Und diejenigen, die sich am Tag zuvor (an) seine(r) Stelle (zu sein) gewünscht hatten, begannen zu sagen: „Ah sieh! Allah gew?hrt die Versorgung gro?zügig, wem von Seinen Dienern Er will, und bemi?t auch. Wenn Allah uns nicht eine Wohltat erwiesen h?tte, h?tte Er uns wahrlich (auch) versinken lassen. Ah sieh!5 Den Ungl?ubigen wird es nicht wohl ergehen.“

    83. Das ist die jenseitige Wohnst?tte. Wir bestimmen sie für diejenigen, die weder ?berheblichkeit auf der Erde noch Unheil begehren. Und das (gute) Ende geh?rt den Gottesfürchtigen.

    84. Wer mit einer guten Tat kommt, für den wird es etwas Besseres als sie geben. Wer aber mit einer b?sen Tat kommt, so wird denjenigen, die b?se Taten begehen, nur das vergolten, was sie zu tun pflegten.

    85. Derjenige, Der dir den Qur??n verpflichtend gemacht hat, wird dich sicher zu einem Ort der Wiederkehr zurückkehren lassen. Sag: Mein Herr wei? besser, wer die Rechtleitung bringt und wer sich in deutlichem Irrtum befindet.

    86. Und du hattest nicht erwartet, da? das Buch an dich gerichtet würde. Es ist nur aus Barmherzigkeit von deinem Herrn. Darum leiste den Ungl?ubigen ja keinen Beistand.

    87. Und lasse sie dich nur nicht von den Zeichen Allahs abhalten, nachdem sie nun zu dir herabgesandt worden sind. Und rufe zu deinem Herrn, und geh?re ja nicht zu den G?tzendienern.

    88. Und rufe neben Allah keinen anderen Gott an. Es gibt keinen Gott au?er Ihm. Alles wird untergehen – au?er Seinem Angesicht. Ihm geh?rt das Urteil, und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht.

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