• Tugenden des Koran


Sura (Die Stadt) Saba (Saba)
Scheich / Mohamad Ayub



  • Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

    1. (Alles) Lob geh?rt Allah, Dem geh?rt, was in den Him-meln und was auf der Erde ist, und (alles) Lob geh?rt Ihm im Jenseits. Er ist der Allweise und Allkundige.

    2. Er wei?, was in die Erde eindringt und was aus ihr herauskommt, was vom Himmel herabkommt und was dorthin aufsteigt. Und Er ist der Barmherzige und Allvergebende.

    3. Diejenigen, die ungl?ubig sind, sagen: „Die Stunde kommt nicht über uns.“ Sag: Doch bei meinem Herrn – sie kommt ganz gewi? über euch –, (bei Ihm,) dem Kenner des Verborgenen! Es entgeht Ihm nicht das Gewicht eines St?ubchens, weder in den Himmeln noch auf der Erde. Und es gibt nichts, was kleiner ist als dies oder gr??er, das nicht in einem deutlichen Buch (verzeichnet) w?re,

    4. damit Er (es) denjenigen, die glauben und recht-schaffene Werke tun, vergelte. Für diese wird es Vergebung und ehrenvolle Versorgung geben.

    5. Und diejenigen, die st?ndig gegen Unsere Zeichen eifern und ihnen Machtlosigkeit nachweisen wollen, für sie wird es schmerzhafte Strafe von Züchtigung geben.

    6. Und diejenigen, denen das Wissen gegeben worden ist, sehen, (da?) das, was zu dir von deinem Herrn (als Offenbarung) herabgesandt worden ist, die Wahrheit ist und zum Weg des Allm?chtigen und Lobenswürdigen führt.

    7. Und diejenigen, die ungl?ubig sind, sagen: „Sollen wir euch auf einen Mann hinweisen, der euch kundtut, da? ihr, wenn ihr vollst?ndig in Stücke gerissen worden seid, doch wirklich in neuer Sch?pfung (erstehen) werdet?

    8. Hat er gegen Allah eine Lüge ersonnen, oder leidet er an Besessenheit?“ Nein! Vielmehr stecken diejenigen, die an das Jenseits nicht glauben, in der Strafe und befinden sich im tiefen Irrtum.

    9. Sehen sie denn nicht auf das, was vom Himmel und von der Erde vor ihnen und was hinter ihnen ist? Wenn Wir wollen, lassen Wir die Erde mit ihnen versinken oder Stücke vom Himmel auf sie herabfallen. Darin ist wahrlich ein Zeichen für jeden Diener, der sich (Allah) reuig zuwendet.

    10. Und Wir gaben ja D?w?d eine Huld von Uns. – „Ihr Berge, preist (Allah) im Widerhall mit ihm, und auch ihr V?gel.“ Und Wir machten für ihn das Eisen ge-schmeidig:

    11. „Fertige Panzergew?nder an und füge im richtigen Ma? die Panzermaschen aneinander. Und handelt rechtschaf-fen, denn Ich sehe wohl, was ihr tut.“

    12. Und Sulaim?n (machten Wir) den Wind (dienstbar), dessen Morgenlauf einen Monat und dessen Abendlauf einen Monat betr?gt . Und Wir lie?en die Quelle des geschmolzenen Kupfers für ihn flie?en. Und unter den ?inn gab es manche, die mit der Erlaubnis seines Herrn vor ihm t?tig waren. Wer von ihnen von Unserem Befehl abweicht, den lassen Wir von der Strafe der Feuerglut kosten.

    13. Sie machten ihm, was er wollte, an Gebetsr?umen , Bildwerken, Schüsseln wie Wasserbecken und feststehenden Kesseln. – „Verrichtet, ihr Sippe D?w?ds, eure Arbeit in Dankbarkeit “, denn (nur) wenige von Meinen Dienern sind wirklich dankbar.

    14. Und als Wir für ihn den Tod bestimmt hatten, wies sie auf sein Ableben nur das Tier der Erde hin, das seinen Stab fra?. Als er dann niederstürzte, wurde den ?inn klar, da? sie, wenn sie das Verborgene gewu?t, nicht (weiter) in der schmachvollen Strafe verweilt h?tten.

    15. Die Sab?er hatten ja in ihrem Wohnort ein Zeichen: zwei G?rten zur Rechten und zur Linken. – „E?t von der Versorgung eures Herrn und dankt Ihm. Eine gute Ortschaft (ist es) und ein Allvergebender Herr.“

    16. Aber sie wandten sich ab. Da sandten Wir gegen sie die Flut des Staudammes , und Wir tauschten ihnen ihre zwei G?rten aus gegen zwei G?rten mit bitterem Ern-teertrag und Tamarisken und einigen wenigen Zizyphus-b?umen.

    17. Das vergalten Wir ihnen, da? sie undankbar waren. Vergelten Wir denn sonst jemand anderem als dem Undankbaren ?

    18. Und Wir legten zwischen ihnen und den St?dten, die Wir gesegnet haben, sichtbare St?dte an. Und Wir setzten das rechte Ma? der Reise zwischen ihnen fest: „Reist in ihnen – N?chte und Tage – in Sicherheit umher.“

    19. Sie aber sagten: „Unser Herr, vergr??ere die Entfernungen zwischen unseren Reise(abschnitte)n.“ Sie taten sich selbst Unrecht. So machten Wir sie zu(m Gegenstand von) Geschichten und rissen sie vollst?ndig in Stücke. Darin sind wahrlich Zeichen für jeden sehr Standhaften und sehr Dankbaren.

    20. Wahrlich, Ibl?s fand seine Meinung von ihnen best?tigt. Sie folgten ihm, au?er einer Gruppe der Gl?ubigen.

    21. Doch hatte er keine Macht über sie; (es geschah) nur, damit Wir in Erfahrung bringen, wer an das Jenseits glaubt, und (ihn unterscheiden) von demjenigen, der darüber im Zweifel ist. Dein Herr ist Hüter über alles.

    22. Sag: Ruft diejenigen an, die ihr anstatt Allahs angebt. Sie verfügen nicht (einmal) über das Gewicht eines St?ubchens weder in den Himmeln noch auf der Erde. Und sie haben an ihnen beiden keinen Anteil, noch nahm Er sich unter ihnen jemanden, der Ihm Beistand leisten sollte.

    23. Auch nützt bei Ihm die Fürsprache nicht – au?er, wem Er es erlaubt . Wenn dann der Schrecken von ihren Herzen genommen ist, sagen sie: „Was hat euer Herr ge-sagt?“ Sie sagen: „Die Wahrheit“, und Er ist der Erha-bene, der Gro?e.

    24. Sag: Wer versorgt euch von den Himmeln und der Erde? Sag: Allah. Fürwahr, entweder wir oder ihr (die einen von uns) befinden sich in Rechtleitung oder in deutlichem Irrtum.

    25. Sag: Ihr werdet nicht danach befragt werden, was wir an ?beltaten begangen haben, noch werden wir danach befragt werden, was ihr tut.

    26. Sag: Zusammenbringen wird uns unser Herr, hierauf wird Er zwischen uns der Wahrheit entsprechend ent-scheiden. Er ist der wahrhaft gerechte Entscheider, der Allwissende.

    27. Sag: Zeigt mir diejenigen, die ihr Ihm als Teilhaber beigegeben habt. Keineswegs! Vielmehr ist Er Allah, der Allm?chtige und Allweise.

    28. Und Wir haben dich für die Menschen allesamt nur als Frohboten und Warner gesandt. Aber die meisten Menschen wissen nicht.

    29. Und sie sagen: „Wann wird dieses Versprechen eintre-ten, wenn ihr wahrhaftig seid?“

    30. Sag: Für euch ist eine Verabredung auf einen Tag (festgelegt), von dem ihr (euer Schicksal) weder um eine Stunde hinausschieben noch vorverlegen k?nnt.

    31. Und diejenigen, die ungl?ubig sind, sagen: „Wir werden nicht an diesen Qur??n glauben und auch nicht an das, was (an Offenbarungen) vor ihm da war.“ K?nntest du nur sehen, wenn die Ungerechten vor ihren Herrn ge-stellt werden und untereinander die Worte wechseln! Diejenigen, die unterdrückt wurden, sagen zu denjeni-gen, die sich hochmütig verhielten: „Wenn ihr nicht gewesen w?ret, so w?ren wir wahrlich gl?ubig gewe-sen.“

    32. Diejenigen, die sich hochmütig verhielten, sagen zu denjenigen, die unterdrückt wurden: „Sind wir es ge-wesen, die euch von der Rechtleitung abgehalten haben, nachdem sie zu euch gekommen war? Nein! Vielmehr wart ihr ?belt?ter.“

    33. Und diejenigen, die unterdrückt wurden, sagen zu denjenigen, die sich hochmütig verhielten: „Nein! Vielmehr waren es (eure) R?nke bei Nacht und bei Tag, da ihr uns befohlen hattet, Allah zu verleugnen und Ihm andere als Seinesgleichen zur Seite zu stellen.“ Und sie werden insgeheim Reue hegen, wenn sie die Strafe se-hen. Und Wir werden die Fesseln um die H?lse derjeni-gen legen, die ungl?ubig waren. Wird ihnen (denn) et-was anderes vergolten als das, was sie zu tun pflegten?

    34. Wir haben in keine Stadt einen Warner gesandt, ohne da? diejenigen, die in ihr üppig lebten, gesagt h?tten: „Gewi?, das, womit ihr gesandt seid, verleugnen wir.“

    35. Und sie sagen: „Wir haben mehr Besitz und Kinder, und wir werden nicht gestraft werden.“

    36. Sag: Gewi?, mein Herr gew?hrt die Versorgung gro?-zügig, wem Er will, und bemi?t auch. Aber die meisten Menschen wissen nicht.

    37. Nicht euer Besitz ist es, und auch nicht eure Kinder sind es, die euch Zutritt in Unsere N?he verschaffen, au?er jemandem, der glaubt und rechtschaffen handelt. Diese erhalten mehrfachen Lohn für das, was sie getan haben, und sie werden in den Obergem?chern in Sicherheit sein.

    38. Diejenigen aber, die st?ndig gegen Unsere Zeichen ei-fern und ihnen Machtlosigkeit nachweisen wollen, sie werden zur Strafe vorgeführt werden.

    39. Sag: Gewi?, mein Herr gew?hrt die Versorgung gro?-zügig, wem von Seinen Dienern Er will, und bemi?t auch. Und was immer ihr auch ausgebt, so wird Er es euch ersetzen, und Er ist der Beste der Versorger.

    40. Und am Tag, da Er sie alle versammelt, hierauf Er zu den Engeln sagen wird : „Diese da, pflegten sie euch zu dienen?“,

    41. werden sie sagen: „Preis sei Dir! Du bist unser Schutz-herr, nicht sie. Nein! Vielmehr dienten sie den ?inn; die meisten von ihnen glauben an sie.“

    42. „Heute verm?gt ihr einer dem anderen weder Nutzen noch Schaden zu bringen.“ Und Wir sagen zu denjenigen, die Unrecht getan haben: „Kostet die Strafe des (H?llen)feuers, das ihr für Lüge zu erkl?ren pflegtet.“

    43. Und wenn ihnen Unsere Zeichen als klare Beweise ver-lesen werden, sagen sie: „Dieser ist nur ein Mann, der euch von dem abhalten will, dem eure V?ter dienten.“ Und sie sagen: „Das ist nur eine ersonnene ungeheuerli-che Lüge.“ Und diejenigen, die ungl?ubig sind, sagen von der Wahrheit, nachdem sie zu ihnen gekommen ist: „Das ist nur deutliche Zauberei.“

    44. Und wir haben ihnen weder Schriften gegeben, die sie (h?tten) eingehend lesen (k?nnen), noch haben Wir vor dir einen Warner zu ihnen gesandt.

    45. Für Lüge erkl?rt haben (es auch) diejenigen, die vor ih-nen waren, wobei diese nicht einmal das Zehntel dessen erreichten, was Wir jenen gegeben hatten. Sie bezichtigten Meine Gesandten der Lüge. Wie war da Meine Mi?billigung!

    46. Sag: Ich ermahne euch nur zu einem: da? ihr euch zu zweit und einzeln um Allahs willen hinstellt und hierauf nachdenkt. Euer Gef?hrte leidet nicht an Besessenheit. Er ist euch nur ein Warner vor einer (bevorstehenden) strengen Strafe.

    47. Sag: Was auch immer an Lohn ich von euch h?tte verlangen k?nnen, das geh?rt euch. Mein Lohn obliegt nur Allah. Und Er ist über alles Zeuge.

    48. Sag: Mein Herr kommt mit der Wahrheit , (Er,) der Allwisser der verborgenen Dinge.

    49. Sag: Die Wahrheit ist gekommen. Das Falsche kann weder (etwas) neu von Anfang an machen noch es wiederholen.

    50. Sag: Wenn ich irregehe, gehe ich nur zu meinem eigenen Nachteil irre, und wenn ich rechtgeleitet bin, so ist es durch das, was mir mein Herr (als Offenbarung) eingibt. Gewi?, Er ist Allh?rend und nahe.

    51. K?nntest du nur sehen, wenn sie erschrecken! – Da gibt es kein Entrinnen –, und sie werden von einem nahen Ort aus weggenommen.

    52. Und sie sagen: „Wir glauben daran .“ Aber wie k?nnten sie (den Glauben) von einem fernen Ort aus erlangen,

    53. wo sie ihn doch zuvor verleugnet haben? Und sie schleudern (Vermutungen) auf das Verborgene von ei-nem fernen Ort aus .

    54. Und es wird eine Trennung vorgenommen zwischen ih-nen und dem, was sie begehren, so wie es zuvor mit ihresgleichen gemacht wurde; sie waren ja in starkem Zweifel.

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