• Tugenden des Koran


Sura Die Auferstehung (Al-Qiyámah)
Scheich / Mohamad Ayub



  • Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

    1. Nein! Ich schw?re beim Tag der Auferstehung.

    2. Nein! Ich schw?re bei der Seele, die sich selbst tadelt .

    3. Meint der Mensch (etwa), da? Wir seine Knochen nicht zusammenfügen werden?

    4. Ja doch! (Wir) haben die Macht dazu, seine Fingerspitzen zurechtzuformen.

    5. Aber nein! Der Mensch will (fortdauernd) vor sich hin lasterhaft sein.

    6. Er fragt: „Wann wird blo? der Tag der Auferstehung sein?“

    7. Wenn dann der Blick verwirrt ist

    8. und der Mond sich verfinstert

    9. und Sonne und Mond zusammengebracht werden,

    10. wird der Mensch an jenem Tag sagen: „Wohin soll die Flucht sein?“

    11. Keineswegs! (Es gibt) keine Zuflucht.

    12. Zu deinem Herrn wird an jenem Tag der Weg zum Aufenthaltsort (führen).

    13. Dem Menschen wird an jenem Tag kundgetan, was er vorausgeschickt und zurückgestellt hat.

    14. Aber nein! Der Mensch wird bezüglich seiner selbst durchblicken ,

    15. auch wenn er seine Entschuldigungen vorbr?chte .

    16. Bewege deine Zunge nicht damit , um ihn übereilt weiterzugeben.

    17. Uns obliegt es, ihn zusammenzustellen und ihn vorlesen zu lassen .

    18. Und (erst) wenn Wir ihn vorgelesen haben, dann folge du der Art seines Vortragens .

    19. Hierauf obliegt es Uns, ihn klar darzulegen.

    20. Keineswegs! Vielmehr liebt ihr das schnell Eintreffende ,

    21. und la?t das Jenseits (au?er acht).

    22. (Die einen) Gesichter werden an jenem Tag strahlen,

    23. zu ihrem Herrn schauen.

    24. Und (die anderen) Gesichter werden an jenem Tag finster sein;

    25. die meinen, es würde ihnen das Rückgrat gebrochen .

    26. Keineswegs! Wenn sie das Schlüsselbein erreicht

    27. und gesagt wird: „Wer ist ein Zauberer (, der ihn retten kann)?“,

    28. und wenn er meint, da? es (jetzt) die Trennung sei,

    29. und wenn (bei ihm) sich das eine Bein um das andere legt ,

    30. zu deinem Herrn wird an jenem Tag das Treiben sein.

    31. Doch hielt er nicht (die Botschaft) für wahr noch betete er,

    32. sondern er erkl?rte (sie) für Lüge, und er kehrte sich ab.

    33. Hierauf ging er zu seinen Angeh?rigen, stolzierend.

    34. – „Wehe dir, ja wehe!

    35. Abermals: Wehe dir, ja wehe!“

    36. Meint der Mensch (etwa), da? er au?er acht gelassen wird?

    37. Ist er nicht ein Tropfen von Samenflüssigkeit, die ausgespritzt wird,

    38. hierauf ein Anh?ngsel gewesen? Da hat Er erschaffen und zurechtgeformt

    39. und dann daraus beide Teile des Paares gemacht, das M?nnliche und das Weibliche.

    40. Hat dieser (Gott) nicht die Macht, die Toten wieder lebendig zu machen?

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