Noble.tv - Deutsch - Die Gläubigen (Al-Muminun) - Mustafa Ismail
  • Tugenden des Koran


Sura Die Gläubigen (Al-Muminun)
Scheich / Mustafa Ismail



  • Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

    1. Den Gl?ubigen wird es ja wohl ergehen,

    2. denjenigen, die in ihrem Gebet demütig sind,

    3. und denjenigen, die sich von unbedachter Rede abwenden,

    4. und denjenigen, die die (Zahlung der) Abgabe anwenden,

    5. und denjenigen, die ihre Scham hüten,

    6. au?er gegenüber ihren Gattinnen oder was ihre rechte Hand (an Sklavinnen) besitzt, denn sie sind (hierin) nicht zu tadeln,

    7. – wer aber darüber hinaus (etwas) begehrt, das sind die ?bertreter –,

    8. und denjenigen, die auf die ihnen anvertrauten Güter und ihre Verpflichtung achtgeben,

    9. und denjenigen, die ihre Gebete einhalten.

    10. Das sind die Erben,

    11. die das Paradies erben werden; ewig werden sie darin bleiben.

    12. Wir schufen den Menschen ja aus einem Auszug aus Lehm.

    13. Hierauf machten Wir ihn zu einem Samentropfen in einem festen Aufenthaltsort.

    14. Hierauf schufen Wir den Samentropfen zu einem Anh?ngsel , dann schufen Wir das Anh?ngsel zu einem kleinen Klumpen , dann schufen Wir den kleinen Klumpen zu Knochen, dann bekleideten Wir die Knochen mit Fleisch. Hierauf lie?en Wir ihn als eine weitere Sch?pfung entstehen. Segensreich ist Allah, der beste Sch?pfer.

    15. Hierauf werdet ihr gewi? nach (all) diesem sterben.

    16. Hierauf werdet ihr gewi? am Tag der Auferstehung auferweckt werden.

    17. Und Wir schufen ja über euch sieben Lagen , und Wir sind der Sch?pfung nicht unachtsam.

    18. Und Wir lassen vom Himmel Wasser in (bestimmtem) Ma? herabkommen und lassen es sich dann in der Erde aufhalten. Und Wir haben fürwahr die Macht, es (wieder) wegzunehmen.

    19. Dann lassen Wir euch dadurch G?rten mit Palmen und Rebst?cken entstehen, in denen ihr vielerlei Früchte habt und von denen ihr e?t,

    20. und einen Baum, der aus dem Berg Sain?? heraus-kommt, der ?l hervorbringt und auch Tunke für diejenigen, die essen.

    21. Und (auch) im Vieh habt ihr wahrlich eine Lehre. Wir geben euch von dem, was in ihren Leibern ist, zu trinken. An ihnen habt ihr vielerlei Nutzen, und davon e?t ihr.

    22. Und auf ihnen und auf den Schiffen werdet ihr getra-gen.

    23. Und Wir sandten bereits N?? zu seinem Volk. Da sagte er: „O mein Volk, dient Allah. Keinen Gott habt ihr au?er Ihm. Wollt ihr denn nicht gottesfürchtig sein?“

    24. Da sagte die aus seinem Volk führende Schar, die ungl?ubig war: „Dieser ist nur ein menschliches Wesen wie ihr, das einen Vorzug euch gegenüber haben will. Und wenn Allah gewollt h?tte, h?tte Er wahrlich Engel herabgesandt. Wir haben so etwas bei unseren Vorv?tern nicht geh?rt.

    25. Er ist nur ein Mann, der an Besessenheit leidet; so wartet mit ihm für eine gewisse Zeit ab.“

    26. Er sagte: „Mein Herr, hilf mir, wo sie mich der Lüge bezichtigen.“

    27. Da gaben Wir ihm ein: „Verfertige das Schiff vor Unseren Augen und nach Unserer Eingebung. Wenn dann Unser Befehl kommt und der Ofen brodelt , so führe von jeder (Art) ein Paar und deine Angeh?rigen hinein, au?er gegen wen das Wort vorher ergangen ist. Und sprich Mich nicht an zugunsten derjenigen, die Unrecht getan haben; sie werden ertr?nkt werden.

    28. Und wenn du dich nun auf dem Schiff eingerichtet hast, du und diejenigen, die mit dir sind, dann sag: (Alles) Lob geh?rt Allah, Der uns von dem ungerechten Volk errettet hat!

    29. Und sag: Mein Herr, gew?hre mir einen gesegneten Abstieg , denn Du bist der Beste derjenigen, die Abstieg gew?hren.“

    30. Darin sind wahrlich Zeichen. Wir haben (sie damit) fürwahr geprüft .

    31. Hierauf lie?en Wir nach ihnen ein anderes Geschlecht entstehen.

    32. Dann schickten Wir zu ihnen einen Gesandten von ihnen: „Dient Allah! Keinen Gott habt ihr au?er Ihm. Wollt ihr denn nicht gottesfürchtig sein?“

    33. Und die führende Schar aus seinem Volk, die ungl?ubig war und die Begegnung mit dem Jenseits für Lüge erkl?rte und der Wir im diesseitigen Leben üppigen Wohlstand verliehen hatten, sagte: „Dieser ist nur ein menschliches Wesen wie ihr, das von dem i?t, was ihr e?t, und von dem trinkt, was ihr trinkt.

    34. Wenn ihr einem menschlichen Wesen euresgleichen gehorcht, dann werdet ihr fürwahr Verlierer sein.

    35. Verspricht er euch etwa, da? ihr, wenn ihr gestorben und zu Erde und Knochen geworden seid, (wieder) hervorgebracht werdet?

    36. Weit, weit entfernt ist das, was euch versprochen wird .

    37. Es gibt nur unser diesseitiges Leben: Wir sterben und wir leben, und wir werden nicht auferweckt.

    38. Er ist nur ein Mann, der gegen Allah eine Lüge ersonnen hat; und wir wollen ihm nicht glauben.“

    39. Er sagte: „Mein Herr, hilf mir, wo sie mich der Lüge bezichtigen.“

    40. Er sagte: „?ber ein kleines werden sie wahrlich Reue empfinden.“

    41. Da ergriff sie zu Recht der Schrei, und so machten Wir sie zu Abschaum . Weg darum mit dem ungerechten Volk!

    42. Hierauf lie?en Wir nach ihnen andere Geschlechter entstehen.

    43. Keine Gemeinschaft kann ihrer Frist vorausgehen, noch sie hinausschieben.

    44. Hierauf sandten Wir Unsere Gesandten, einen nach dem anderen. Jedesmal, wenn zu einer Gemeinschaft ihr Gesandter kam, bezichtigten sie ihn der Lüge. So lie?en Wir die einen von ihnen auf die anderen folgen und machten sie zu(m Gegenstand von) Geschichten. Weg darum mit Leuten, die nicht glauben!

    45. Hierauf sandten Wir M?s? und seinen Bruder H?r?n mit Unseren Zeichen und einer deutlichen Erm?chtigung

    46. zu Fir?aun und seiner führenden Schar. Sie aber verhielten sich hochmütig und waren überhebliche Leute.

    47. Sie sagten: „Sollen wir denn zwei menschlichen Wesen unseresgleichen glauben, wo doch ihr Volk in unserem Dienst steht?“

    48. Sie bezichtigten sie der Lüge, und so geh?rten sie zu de-nen, die vernichtet wurden.

    49. Und Wir gaben bereits M?s? die Schrift, auf da? sie rechtgeleitet werden m?gen.

    50. Und Wir machten den Sohn Maryams und seine Mutter zu einem Zeichen und gew?hrten ihnen Zuflucht auf einer Anh?he mit festem Grund und Quellwasser.

    51. „O ihr Gesandten, e?t von den guten Dingen und handelt rechtschaffen; gewi?, Ich wei? über das, was ihr tut, Bescheid.

    52. Gewi?, diese ist eure Gemeinschaft, eine einzige Gemeinschaft, und Ich bin euer Herr; so fürchtet Mich!“

    53. Aber sie spalteten sich in ihrer Angelegenheit unter-einander nach (verschiedenen) Büchern ; und jede Gruppierung ist froh über das, was sie bei sich hat.

    54. So lasse sie in ihrer Verwirrung für eine gewisse Zeit

    55. Meinen sie etwa, da? Wir, wenn Wir sie mit Besitz und S?hnen unterstützen,

    56. Uns beeilen, ihnen gute Dinge (zu gew?hren)? Aber nein! Sie merken nicht.

    57. Gewi?, diejenigen, die aus Furcht vor ihrem Herrn besorgt sind

    58. und die an die Zeichen ihres Herrn glauben

    59. und die ihrem Herrn nicht(s) beigesellen

    60. und die geben, was sie geben, w?hrend ihre Herzen sich (davor) ?ngstigen, weil sie zu ihrem Herrn zurückkehren werden,

    61. diese beeilen sich mit den guten Dingen, und sie werden sie erreichen.

    62. Wir erlegen keiner Seele mehr auf, als sie zu leisten vermag. Und bei Uns ist ein Buch, das die Wahrheit redet, und es wird ihnen kein Unrecht zugefügt.

    63. Aber nein! Ihre Herzen befinden sich in tiefer Acht-losigkeit davor . Und es gibt bei ihnen (andere) Taten au?er diesen , die sie ausführen.

    64. Wenn Wir dann diejenigen von ihnen, die üppig leben, mit der Strafe ergreifen, flehen sie sogleich laut um Hilfe.

    65. „Fleht nicht um Hilfe heute, denn euch wird von Uns nicht geholfen.

    66. Meine Zeichen wurden euch bereits verlesen. Aber ihr pflegtet auf euren Fersen kehrtzumachen,

    67. indem ihr euch davon hochmütig in eurem Nachtge-plauder abwandtet.“

    68. Haben sie denn nicht über das Wort nachgedacht, oder ist zu ihnen gekommen, was nicht zu ihren Vorv?tern kam?

    69. Oder haben sie ihren Gesandten nicht erkannt, so da? sie ihn (nun) verwerfen?

    70. Oder sagen sie: „Er leidet an Besessenheit?“ Nein! Vielmehr kam er zu ihnen mit der Wahrheit, aber den meisten von ihnen ist die Wahrheit zuwider.

    71. Wenn die Wahrheit ihren Neigungen gefolgt w?re, gerieten die Himmel und die Erde und wer in ihnen ist wahrlich ins Verderben. Aber nein! Wir kamen zu ihnen mit ihrer Ermahnung, sie aber wenden sich von ihrer Ermahnung ab.

    72. Oder verlangst du von ihnen eine Entlohnung? Aber die Entlohnung deines Herrn ist besser, und Er ist der beste Versorger.

    73. Und du l?dst sie wahrlich zu einem geraden Weg ein.

    74. Jene, die nicht an das Jenseits glauben, weichen fürwahr vom Weg ab.

    75. Wenn Wir Uns ihrer erbarmten und das Unheil, das auf ihnen ist, hinwegn?hmen, würden sie wahrlich in ihrer Auflehnung verharren und umherirren.

    76. Wir haben sie ja mit der Strafe ergriffen. Aber weder unterwarfen sie sich ihrem Herrn noch flehten sie demütig.

    77. Wenn Wir ihnen dann ein Tor zu strenger Strafe ?ffnen, sind sie darüber sogleich ganz verzweifelt.

    78. Er ist es, Der euch Geh?r, Augenlicht und Herzen hat entstehen lassen. Wie wenig dankbar ihr seid!

    79. Und Er ist es, Der euch auf der Erde (an Zahl) hat anwachsen lassen, und zu Ihm werdet ihr versammelt werden.

    80. Und Er ist es, Der lebendig macht und sterben l??t; und auf Ihn geht der Unterschied von Nacht und Tag zurück. Begreift ihr denn nicht?

    81. Aber nein! Sie sagen das gleiche, was die Früheren gesagt haben.

    82. Sie sagen: „Wenn wir gestorben und zu Erde und Knochen geworden sind, sollen wir denn dann wirklich auferweckt werden?

    83. Dies ist bereits zuvor uns und unseren V?tern ver-sprochen worden. Das sind nur Fabeln der Früheren.“

    84. Sag: Wem geh?rt die Erde und wer auf ihr ist, wenn ihr (es) wi?t?

    85. Sie werden sagen: „(Alles) geh?rt Allah.“ Sag: Bedenkt ihr denn nicht?

    86. Sag: Wer ist der Herr der sieben Himmel und der Herr des gewaltigen Thrones?

    87. Sie werden sagen: „(Alles) geh?rt Allah.“ Sag: Wollt ihr denn nicht gottesfürchtig sein?

    88. Sag: In wessen Hand ist die Herrschaftsgewalt über al-les, Der Schutz gew?hrt und gegen Den kein Schutz gew?hrt werden kann, wenn ihr wi?t?

    89. Sie werden sagen: „(Alles) geh?rt Allah.“ Sag: Wieso seid ihr denn einem Zauber verfallen?

    90. Nein! Vielmehr sind Wir zu ihnen mit der Wahrheit gekommen, aber sie sind wahrlich Lügner.

    91. Allah hat Sich keine Kinder genommen, und keinen Gott gibt es neben Ihm, sonst würde fürwahr jeder Gott das wegnehmen, was er erschaffen hat, und die einen von ihnen würden sich den anderen gegenüber wahrlich überheblich zeigen. Preis sei Allah, (und Erhaben ist Er) über das, was sie (Ihm) zuschreiben,

    92. Dem Kenner des Verborgenen und des Offenbaren! Erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen.

    93. Sag: Mein Herr, wenn immer Du mir zeigst, was ihnen angedroht wird,

    94. mein Herr, dann stelle mich nicht unter das ungerechte Volk.

    95. Wir haben fürwahr die Macht dazu, dir zu zeigen, was Wir ihnen androhen.

    96. Wehre mit dem, was besser ist, das B?se ab. Wir wissen sehr wohl, was sie da zuschreiben.

    97. Und sag: Mein Herr, ich nehme Zuflucht bei Dir vor den Aufstachelungen der Satane.

    98. Und ich nehme Zuflucht bei Dir davor, mein Herr, da? sie mich aufsuchen.

    99. Wenn dann der Tod zu einem von ihnen kommt, sagt er: „Mein Herr, bringt mich zurück,

    100. auf da? ich rechtschaffen handele in dem, was ich hinterlassen habe.“ Keineswegs! Es ist nur ein Wort, das er (so) sagt; hinter ihnen wird ein trennendes Hindernis sein bis zu dem Tag, da sie auferweckt werden.

    101. Wenn dann ins Horn geblasen wird, dann wird es zwischen ihnen keine Verwandtschaft mehr geben an je-nem Tag, und sie fragen sich nicht mehr gegenseitig.

    102. Wessen Waagschalen schwer sein werden, das sind diejenigen, denen es wohl ergeht.

    103. Wessen Waagschalen aber leicht sein werden, das sind diejenigen, die ihre Seelen verloren haben; in der H?lle werden sie ewig bleiben.

    104. Das Feuer schl?gt in ihre Gesichter, und sie werden darin erbla?t sein..

    105. „Wurden euch nicht Meine Zeichen verlesen, ihr aber pflegtet sie für Lüge zu erkl?ren?“

    106. Sie werden sagen: „Unser Herr, unser Unglück hat uns besiegt, und wir waren irregehende Leute.

    107. Unser Herr, bringe uns aus ihr heraus. Wenn wir rückf?llig werden, dann sind wir (wirklich) ungerecht.“

    108. Er sagt: „Seid darin versto?en, und sprecht nicht mit Mir.

    109. Gewi?, eine Gruppe von Meinen Dienern pflegte zu sa-gen: ‚Unser Herr, wir glauben, so vergib uns und erbarme Dich unser, denn Du bist der Beste der Barmherzigen.‘

    110. Aber ihr nahmt sie zum Gegenstand des Spottes, bis ihr ihretwegen Meine Ermahnung verga?t, und ihr pflegtet über sie zu lachen.

    111. Ich habe ihnen heute, da? sie standhaft waren, damit vergolten, da? sie die Erfolgreichen sind.“

    112. Er wird sagen: „Wie viele Jahre habt ihr in der Erde verweilt?“

    113. Sie werden sagen: „Verweilt haben wir einen Tag oder den Teil von einem Tag; doch frage diejenigen, die z?hlen (k?nnen).“

    114. Er wird sagen: „Ihr habt nur ein wenig verweilt, wenn ihr doch nur wü?tet!

    115. Meint ihr denn, da? Wir euch zum sinnlosen Spiel erschaffen h?tten und da? ihr nicht zu Uns zurückge-bracht würdet?“

    116. Doch Erhaben ist Allah, der K?nig, der Wahre. Es gibt keinen Gott au?er Ihm, dem Herrn des ehrwürdigen Thrones.

    117. Und wer neben Allah einen anderen Gott anruft, für den er keinen Beweis hat, dessen Abrechnung liegt nur bei seinem Herrn. Gewi?, den Ungl?ubigen wird es nicht wohl ergehen.

    118. Und sag: Mein Herr, vergib und erbarme Dich, denn Du bist der Beste der Barmherzigen.



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